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Proctorversuch
Der Einfluss des Wassergehaltes auf die erreichbare Dichte eines Bodens lässt sich durch den Proctorversuch (DIN 18127) bestimmen.
Der Boden wird in einem Zylinder durch ein Fallgewicht bei unterschiedlichen Wassergehalten verdichtet. Fallhöhe, Gewicht und Schlagzahl sind festgelegt. Bei einem bestimmten Wassergehalt wird die größte Dichte bei vorgegebener Verdichtungsenergie erreicht.
Der Proctorversuch liefert eine Bezugsgröße für die Beurteilung der zu erreichbaren Dichte eines Bodens bei optimalem Wassergehalt.
Wird die Trockendichte (t/m3) durch das Verdichten überschritten, ist der Proctorwert > 100 %.
Wird die Trockendichte (t/m3) durch das Verdichten unterschritten, ist der Proctorwert < 100 %.
Der Boden wird in einem Zylinder durch ein Fallgewicht bei unterschiedlichen Wassergehalten verdichtet.
im Bild links:
Einfache Proctordichte
2,5 kg Fallgewicht
300 mm Fallhöhe
25 Schläge je Schicht
im Bild rechts:
Modifizierte Proctordichte
4,5 kg Fallgewicht
450 mm Fallhöhe
25 Schläge je Schicht
Das Diagramm zeigt für den untersuchten Boden einen Proctorwert von 100%
bei 1,73 t / m³
bei 12% Wassergehalt
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