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Der HKL BAUTIPP Verdichtung
Mit den Profi-Tipps von HKL im Straßenbau richtig verdichten.
Das Verdichten von Böden und Asphalt stellt eine sehr spezielle Herausforderung dar. Bei Bodenverdichtung – ob mit Stampfern, Vibrationsplatten, Grabenwalzen
oder Walzenzügen – ist die richtige Technik immer von größter Bedeutung.
Der HKL MIETPARK bietet für sämtliche Bodenarten
ein umfangreiches Programm hochwertiger Verdichtungsmaschinen von namhaften Herstellern wie Ammann, Ammann-Rammax und Bomag. Und damit von Beginn an alles einwandfrei läuft, stehen Verdichtungsexperte Thomas Kolk, HKL Gebietsleiter in Nordrhein-Westfalen, und seine Kollegen den
Kunden jederzeit beratend zur Seite.
Insgesamt sechs Personen finden im Anhänger nach AVO Platz. Zur Innenausstattung der Bauwagen gehören je nach speziellem Einsatz üblicherweise bequeme Sitzplätze, Schränke und ein Ofen – so fungieren sie als Besprechungs- und Aufenthaltsraum sowie als Umkleidekabine.
Insbesondere überregional agierende Bauunternehmen und Wanderbaustellen profitieren von den flexiblen Anhängern.

HKL Verdichtungsexperte Thomas Kolk gibt Profi-Tipps rund um die Verdichtung im Straßenbau
HKL BAUTIPP:
Verdichtungsarten und -prinzipien
Es gibt zwei Arten der Verdichtung: eine statische und eine dynamische. Die statische Variante arbeitet mit Auflast. Eine Gummiradwalze ohne Vibration fährt über die zu verdichtendeFläche, drückt diese im oberen Bereich durch das Eigengewicht zusammen und glättet gleichzeitig die Oberfläche.
Bei der dynamischen Verdichtung wird durch Auflast und Vibration das Material in Schwingung versetzt, wobei sich die kleineren Körner in die Hohlräume der größeren setzen. Durch die Kornumlagerung und Auflast werden die Hohlräume auf ein Minimum reduziert. Dadurch entsteht eine homogene Asphaltdecke. Mit der Vibrationsverdichtung kann eine wesentlich höhere Tiefenwirkung erreicht werden. Die hohe Schlagfolge erzeugt Druckwellen, die tiefer in den Boden vordringen und somit eine bessere Verdichtungsleistung erzeugen.
HKL BAUTIPP:
Baustellendaten bestimmen
Maschinenauswahl
Wie hoch soll eingebaut werden? Wie ist die Beschaffenheit der Einbaufläche? Welches Material soll eingebaut werden? Erst wenn alle Baustellendaten vorliegen, lässt sich entscheiden, welche Verdichtungsmaschinen eingesetzt werden sollten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Je nach Bodenart ist spezielles Equipment erforderlich: Bei bindigen, felsigen, schluffigen oder sandigen Bodenverhältnissen sind entsprechende Walzen oder Verdichterplatten notwendig.
HKL BAUTIPP:
Walzen bei kleineren und größeren Flächen
werden Walzenzüge mit Anbau-Plattenrüttler eingesetzt. Die oberen 30 Zentimenter werden von den Plattenrüttlern verdichtet und geglättet. Im HKL MIETPARK stehen Walzenzüge bis zu 19 Tonnen bereit. Zusätzliche Ausstattungen sind erhältlich – wie das Terrameter, das den Verdichtungsfortschritt anzeigt und
dokumentiert.
HKL BAUTIPP:
Verdichten von Asphalt
Während die Bodenverdichtung darauf ausgerichtet ist, den Porenraum des Bodens zu verringern, wird bei der Asphaltverdichtung die Lagerungsdichte der einzelnen Schichten erhöht. Asphalt kommt unter anderem beim Verdichten von Autobahnen und Brücken, viel befahrenen Bundes- und Landstraßen oder extrem belasteten Flugplätzen zur Anwendung.
Die Asphaltdecken werden dabei in drei Lagen gefertigt: Asphalt-Tragschicht, Asphalt-Binderschicht und Asphalt-Deckschicht. Je nach Straßentyp werden die einzelnen Schichten mehrlagig eingebaut. Die Asphaltverdichtung verbessert die Festigkeit der einzelnen Asphaltlagen, mindert die Durchlässigkeit und die
Wasseraufnahme. Zur Verdichtung von Asphaltbaustoffen werden Walzen mit und ohne Vibration eingesetzt.


