HKL BAUMASCHINEN Job Report: Gleisbauspezialisten vor schwieriger Aufgabe
Hüllkreisbagger und Raupencarrier aus dem HKL MIETPARK leisten auch bei einigen Baustellenverhältnissen ganze Arbeit
Seit über 100 Jahren gehört die Hamburger S-Bahn zu den wichtigsten öffentlichen Verkehrsmitteln der Hansestadt. Auf rund 145 Kilometern Schienen befördern 6 Bahnlinien knapp 200 Millionen Fahrgäste im Jahr quer durch die Hafenmetropole und zu den Randgebieten. Das Schienen-Netz wird konsequent weiter ausgebaut und reicht in naher Zukunft vom Flughafen im Norden bis zum neuen Stadtteil Hafencity. Neben der Erweiterung, sind Unterhaltung und Sanierung der Schienenstrecken wichtige Aufgaben für die Betreiber der S-Bahn.
Die seit über 30 Jahren auf Gleisbau spezialisierte Firma Willke GmbH aus Wittorf bei Hamburg wurde mit einem aktuellen Gleissanierungsprojekt beauftragt: Sanierung der Gleisentwässerung am Bahnhof Buchhorn. Die Arbeiten zur Gleisentwässerung bildeten den Auftakt für die spätere Erneuerung des Gleisbettes. Auf einer Länge von rund 180 Metern war der einwandfreie Wasser-Abfluss nicht mehr gewährleistet. Die alte Drainage musste gegen eine neue ausgetauscht werden, die gleichzeitig tiefer verlegt werden sollte. „Grundsätzlich ist das kein Problem für uns." sagt Gerd Buchmeier, der bei Willke für die Technik verantwortlich ist. „Da es sich aber um begleitende Arbeiten handelte, standen uns keine Sperrpausen zur Verfügung." Buchmeier und sein Team mussten die Aufgabe also während des laufenden Betriebes lösen. Ohne Zweiwegebagger und Arbeitszug. Die Verhältnisse waren beengt, die Transportdistanz kurz. Buchmeier wählte darum für die Arbeiten einen Ammann-Yanmar Hüllkreisbagger Vio 75 mit Zweischalengreifer sowie sechs Ammann-Yanmar Raupencarrier C 30 R aus dem HKL Mietpark. So entstand eine höchst produktive Transportkette und auch das Herausbringen des Material über den steilen Bahndamm hinweg, stellte für die Raupencarrier kein Problem dar. Unterstützt wurde Buchmeier von HKL Kundenberater Jan Böttcher, der sich vorher über die Gegebenheiten auf der Baustelle informierte und die Bereitstellung der Maschinen organisierte. Dazu Buchmeier: „Die Mietparklösung war für uns genau richtig und die einzig wirtschaftliche Alternative. Ganz wichtig war für uns dabei die Zuverlässigkeit der Mietmaschinen. Denn hier wird im Minutentakt agiert. Technische Probleme können wir uns an derart sensiblen Baustellen nicht erlauben." Die Arbeiten liefen für Gerd Buchmeier und sein Team reibungslos und die Arbeiten konnten innerhalb der angesetzten Bauzeit von drei Wochen abgeschlossen werden.
Hüllkreisbagger und Carrier aus dem HKL Mietpark leisten auch bei erschwerten Bedingungen entlang der Gleise ganze Arbeit.
Extreme Steigung: Der Transport des Materials von der Trasse über den Bahndamm stellte für die Raupencarrier aus dem HKL Mietpark kein Hindernis dar.








