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Hier arbeiten Profis für Profis

HKL unterstützt Ausbau der Hamburger U-Bahnlinie U4

HKL unterstützt Ausbau der Hamburger U-Bahnlinie U4

Auch im Untergrund ist HKL der ideale Partner. Beim Ausbau der Hamburger U-Bahnlinie U4 kamen zahlreiche Maschinen mit spezieller Ausrüstung zum Einsatz. Die HKL MIETPARK Redaktion war vor Ort und durfte die Experten während der Arbeiten begleiten.

Mittwochmorgen, 10:00 Uhr. Wir erreichen die Haltestelle HafenCity Universität, vorläufige Endstation der jüngsten Hamburger U-Bahnlinie U4. Vor uns erstreckt sich eine weitläufige Baustelle. Im Hintergrund die beeindruckende Kulisse von Hamburgs größtem Stadtentwicklungsprojekt. Zahlreiche Maschinen aus dem HKL MIETPARK kommen hier beim Ausbau der U4 in südliche Richtung zum Einsatz. „Ihr wollt bestimmt zu Willke. Die erwarten Euch schon“, werden wir freundlich begrüßt. Kurz darauf sitzen wir mit Jan Böttcher, HKL Niederlassungsleiter Hamburg und den Bauleitern von Willke rail construction GmbH & Co. KG, René Bussang und Jörg Schnakenberg zusammen und erhalten spannende Einblicke in ein herausforderndes Bauprojekt im Untergrund der Hansestadt.

Dumper und Minibagger aus dem HKL MIETPARK
Dumper und Minibagger aus dem HKL MIETPARK

Erneute Zusammenarbeit

Wir beginnen mit einem Interview. Hier erfahren wir, dass die Experten im Gleis- und Kabeltiefbau zum wiederholten Mal die Leistungen von HKL in Anspruch nehmen: Bereits für den ersten Abschnitt des U-Bahn- Ausbaus 2012 wurden zahlreiche Maschinen aus dem HKL MIETPARK genutzt. „Wir haben uns bei diesem Projekt erneut auf die Expertise von HKL verlassen, weil uns hier das Rundum-Paket geboten wird. Service, Know-how und Leistung überzeugen. Bei Fragen oder Problemen wird uns direkt geholfen – ein Anruf genügt und die Leute sind vor Ort“, erläutert René Bussang.

Dann bereiten wir uns auf die Begehung der Baustelle vor. Vorschriftsgemäß ziehen wir Helm, Warnweste und Sicherheitsschuhe an und steigen gemeinsam in den U-Bahn-Schacht. Die Stimmung ist gut, fast freundschaftlich. Es wird gescherzt und gelacht. Doch bleibt es immer professionell. Nach einem kurzen Weg vorbei an Gleisen und Fluttoren erreichen wir unser Ziel: Ein rund 210 Meter langer Schacht, in dem Minibagger, Radlader, Dumper und eine Tandemwalze von Deutschlands Branchenführer im Einsatz sind.

Hydraulikbagger aus dem HKL MIETPARK belädt Silo
Hydraulikbagger aus dem HKL MIETPARK belädt Silo

Das Spezielle dabei: Für die Arbeiten unter Tage stattete HKL alle Maschinen extra mit Rußpartikel- und Abgasfilteranlagen aus. So werden die Arbeiter vor einer zu hohen CO2-Belastung geschützt. „Besondere Projekte benötigen besondere Maschinen: Die Ausstattung mit passgenauen Rußpartikel- und Abgasfilteranlagen konnten wir dank unserer Erfahrung innerhalb kürzester Zeit realisieren“, so Jan Böttcher, HKL Niederlassungsleiter Hamburg.

Besondere Herausforderungen

Am Ende des Tunnels erstreckt sich über uns eine etwa 18 Meter lange Montageöffnung. „Eine echte logistische Herausforderung“, erklärt uns Jörg Schnakenberg. „Denn das ist der einzige Weg, um Material und Maschinen in den Tunnelschacht zu befördern.“ Mithilfe eines Turmdrehkrans wird durch diese Öffnung unter anderem der für den Untergrund der Gleisanlage benötigte Schotter in die unteren Bereiche der Baustelle transportiert. Maschinen von HKL übernehmen verschiedene Arbeiten: Oberirdisch befüllt ein leistungsstarker Mobilbagger das am Kran befestigte Betonsilo. Unten empfängt ein Dumper mit fünf Tonnen Nutzlast die Ladung, befördert den Schotter in den Schacht und kippt ihn auf den jeweiligen Gleisabschnitten ab. Dann kommen wendige Kurzheckbagger ausgestattet mit Greifer und Grabenräumschaufel zum Einsatz: Sie verteilen und plätten den Schotter für das spätere Verlegen der Schwellen und Schienen. Mit ihren kompakten Abmessungen sind sie ideal für die Arbeiten im beengten Tunnelschacht. Zum Schluss verdichtet eine Tandem Vibrationswalze den Untergrund. Radlader transportieren zudem weitere Materialien.

Minibagger aus dem HKL MIETPARK im U-Bahn Schacht
Minibagger aus dem HKL MIETPARK im U-Bahn Schacht

Experten am Werk

Hier arbeiten Profis mit Profis zusammen. „Eine genaue Vorplanung war notwendig. Dazu gehören persönliche Besprechungen auf der Baustelle und individuelle Lösungen. Selbstverständlich ist das Teil der Dienstleistung von HKL.“ Gemeinsam verlassen wir das Baugelände. Mit vielen spannende Eindrücken und neuen Erkenntnissen machen wir uns auf den Rückweg. Wie am Morgen nehmen wir die U4. Nur kennen wir jetzt Hamburgs Unterwelt aus einer ganz neuen Perspektive.

Interview mit René Bussang

René Bussang, Bauleiter Willke rail construction GmbH & Co. KG

Bauleiter Willke rail construction GmbH & Co. KG

Herr Bussang, welche besonderen Anforderungen stellte das Projekt an HKL? Welche Maßnahmen wurden im Vorfeld ergriffen?
Bei diesem Projekt haben wir die Gegebenheit, dass wir im Tunnel arbeiten. Daher müssen wir laut Abgasverordnung Rußpartikelfilter auf alle im Untergrund genutzten Maschinen setzen. Das schützt die Arbeiter vor einer zu hohen CO2-Belastung. HKL hat die Filter im Vorfeld montiert. Anschließend wurden die Maschinen fertig ausgestattet in den Tunnel heruntergelassen.

Arbeiten Sie zum wiederholten Mal mit HKL zusammen?
Genau. Für den Bau des ersten Gleisabschnitts zwischen den Haltestellen Jungfernstieg und HafenCity Universität hat HKL ebenfalls alles geregelt. Das hat so reibungslos funktioniert, dass wir gesagt haben: Das wollen wir genau so wieder!

Welche Aufgaben übernehmen die eingesetzten Maschinen konkret – innen und außen?
Wir haben hier das Problem oder die Besonderheit, dass wir das Material durch eine Montageöffnung in den Tunnel geben müssen. Wir können also nicht von links oder rechts Schotter, Schienen oder Schwellen anliefern. Wir haben daher oben einen Turmdrehkran stehen, an dem ein Betonsilo befestigt ist. Dieses wird von einem Mobilbagger mit etwa zwei Kubikmetern Schotter gefüllt und anschließend in den Tunnel abgelassen. Dort stehen Dumper, Radlader und Raupenbagger bereit, die alles von A nach B bringen.

Sind die Geräte speziell ausgestattet?
Die Raupenbagger kann man je nach Einsatzart entweder mit einem Greifer oder mit einer Grabenräumschaufel ausstatten. Mit der Grabenräumschaufel bereiten wir das Schotterplanum vor, auf dem dann später die Schwellen und Schienen millimetergenau verlegt werden. Wenn der Dumper den Schotter abkippt, verteilt der Bagger den Schotter gleichmäßig. Zudem haben wir eine Aufsetzwalze von HKL, die den Untergrund verdichtet.

Zum Abschluss: Wie bewerten Sie den Service von HKL?
Es war wunderbar. HKL hat sich wirklich um alles gekümmert. Durch ihre Erfahrung wissen die Mitarbeiter von HKL auch mit Besonderheiten umzugehen. Alles wird sofort erledigt. Auch wenn etwas kaputt ist: Ein Anruf und die Leute sind vor Ort! Die Geräte werden direkt repariert oder ausgetauscht. Das ist echt guter Service.

René Bussang, Willke rail construction, erklärte Jana Finklenburg, Redaktion HKL MIETPARK, im persönlichen Interview die genauen Abläufe
René Bussang, erklärte Jana Finklenburg, Redaktion HKL MIETPARK, die genauen Abläufe

Projekt
Ausbau U4, 2. Abschnitt

Baubeginn: Juni 2013
Strecke: ca. 1.300 Meter
Maximale Tiefenlage der Strecke: 40 Meter unter Gelände
Lage der (H) Elbbrücken: 2 Meter über Gelände
Aushub offene Bauweise: ca. 220.000 Kubikmeter
Kosten: 180 Millionen Euro
Geplante Fertigstellung: 2018

Die U-Bahnlinie U4 wurde gebaut, um die HafenCity mit der Hamburger Innenstadt und dem Schnellbahnnetz der Hansestadt zu verbinden. Ihre Verlängerung in südliche Richtung soll die Stadtteile Wilhelmsburg und Veddel besser an das Nahverkehrsnetz anschließen. Am 21. Juni 2013 wurde der Spatenstich zur 1,3 Kilometer langen Verlängerung bis zur vorläufigen Endstation Elbbrücken angesetzt. Die Strecke der U4 verläuft 20 bis 40 Meter unter der Oberfläche. Die Haltestellen liegen in einer Tiefe von bis zu 18 Metern. Die Haltestelle Elbbrücken wird als einzige oberirdisch angelegt, zwei Meter über dem Gelände.

 

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