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Der große Vermieter

Wo Bauen am schönsten ist

Deiche, Promenaden, Schleusen oder Häfen – HKL zeigt Kompetenz am Wasser.
 

Bauen am Wasser heißt Deiche erhöhen und verstärken, Strandpromenaden erweitern und attraktiver gestalten, Schleusen und Häfen modernisieren und vieles mehr. Bei solchen Bauprojekten ist die Kompetenz von HKL gefragt. Das gesamte Mietsortiment kommt an der See und an Binnengewässern zum Einsatz.
 

Neubau der Weserschleuse Minden
 

Seit Frühjahr 2010 laufen die Arbeiten am Neubau der Weserschleuse Minden in Ostwestfalen. Sie entsteht nordöstlich der alten Schachtschleuse und verbindet wie diese den Mittellandkanal und die Weser. Die alte Schachtschleuse nähert sich mit einem Alter von 90 Jahren dem Ende ihrer Nutzungsdauer; außerdem ist sie mit ihren Abmessungen den heutigen Anforderungen an eine moderne Binnenwasserstraße nicht mehr gewachsen. Die Verbindung zwischen Weser und Mittellandkanal ist ein unverzichtbarer Bestandteil im deutschen Binnenwasserstraßennetz, sodass der Neubau einer leistungsfähigen Schleuse unumgänglich ist.

Die ausführende Baufirma Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG bestellte diverse Mietmaschinen bei den HKL Niederlassungen Bielefeld und Paderborn: Minibagger, unterschiedliche Verdichterplatten, Walzenzüge mit Stampffußbandage sowie Wohncontainer. Detlef Müller, Bauleiter des Bauunternehmens, betont die gute Zusammenarbeit mit HKL: „Der professionelle Service und das erstklassige Equipment von HKL machen einen reibungslosen Bauablauf möglich.“ Der HKL Gebietsleiter in Nordrhein-Westfalen erklärt: „Dank unseres umfangreichen Maschinenangebots in den Filialen in Bielefeld und Paderborn können wir Großprojekte wie dieses jederzeit mit den erforderlichen Mietmaschinen, Geräten und Raumsystemen ausstatten.“

Die neue Schleuse hat eine Hubhöhe von rund 13,30 Metern und eine Drempeltiefe von 4 Metern. Die Bauwerkshöhe beträgt von der Sohle bis zur Kammerplanie 23,80 Meter. Die neue Schleuse macht den Weg für die moderne Schifffahrt frei, dennoch wird sie die alte Schleuse vorerst nicht komplett ersetzen. Schiffe älterer Bauart werden weiter in der Schachtschleuse geschleust. Das 70 Millionen Euro teure Bauprojekt wird voraussichtlich im Sommer 2013 fertiggestellt.

Neubau der Weserschleuse Minden

HKL Minibagger in Minden

Minibagger aus dem HKL MIETPARK helfen beim Neubau der Weserschleuse Minden.
 

Deichverstärkung an der Ostsee
 

Zum Schutz der Küste wird der Deich in Dahme-Rosenfelde, vor der Oldenburger-Graben-Niederung, auf einer Länge von rund 6 Kilometern verstärkt. Dies ist aus verschiedenen Gründen erforderlich: Die bisherigen Deichaußen- und Innenböschungen waren zu steil, die Kronenhöhe war zu gering, teilweise mangelte es an Deichunterhaltungswegen. Außerdem fehlte es an ausreichend erosionsfestem Deichboden. Das Bauvorhaben schützt das 6,5 Hektar große Niederungsgebiet mit seinen rund 6.000 Einwohnern vor Überflutung durch Ostseewasser.

HKL ist mit mehreren Mietmaschinen an allen fünf Bauabschnitten des Deichausbaus beteiligt. Zur Deicherhöhung und für den Bau der Erhaltungswege nutzt die Firma SAW unterschiedliche Maschinen aus dem HKL MIETPARK: schwere Walzenzüge, Minibagger, Mobilbagger, Kettenbagger und Dumper sowie Carrier und Lehmwalzen.

Bauherr ist das Land Schleswig-Holstein, hier das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MLUR), vertreten durch den Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN-SH) in Husum. Rund 23 Millionen Euro fließen in das Küstenschutz-Projekt. Die Baumaßnahme startete im Herbst 2010 und wird voraussichtlich Ende Juni 2013 abgeschlossen sein.

Komatsu in Travemünde

Komatsu WA 380 Radlader im unermüdlichen Einsatz am Kurstrand Travemünde.

Aufweitung der Strandpromenade Timmendorf
 

Zum Schutz der Gemeinde Timmendorfer Strand in Niendorf an der Ostsee wurde von 2006 bis Juni 2011 die gesamte Deichanlage auf sechs Kilometern erneuert. Parallel hierzu wird die Strandpromenade im gesamten Gemeindegebiet aufgeweitet. Bis 2012 sollen auch diese Arbeiten abgeschlossen werden. Das Kostenvolumen für die Ausbaumaßnahmen beträgt rund 12 Millionen Euro.

Zur Aufweitung des Strandes wurde eine Vielzahl von Maschinen benötigt. Die mit den Baumaßnahmen beauftragten Bauunternehmen, die selbst über einen umfangreichen Maschinenbestand verfügen, orderten die unterschiedlichsten Mietmaschinen aus dem HKL MIETPARK der Filiale Lübeck – insbesondere um Kapazitätsspitzen abzudecken. Kettenbagger, Kompaktbagger, Radlader, Minibagger, Walzen, Stemmhämmer kamen beim Einbringen, Auffüllen und Umgestalten von Material zum Einsatz.

Im ersten Bauabschnitt wurde der Promenadenbereich erhöht, das Deichniveau um 75 Zentimeter angehoben und seeseitig mit einer Betonfertigteilwand gegen Erosion geschützt. Den Bereich des Hotels „Maritim“ sichert ein schweres Deckwerk, in den übrigen Abschnitten fungiert ein schweres Schüttsteindeckwerk mit einer Hochwasserschutzwand zur landseitigen Abgrenzung als Sicherungsanlage. Die Deckwerksabschnitte werden nach Abschluss der Bauarbeiten mit Strandhafer bepflanzt und sind dann nicht mehr erkennbar. Um die Sicht auf die Ostsee in den touristischen Bereichen zu erhalten, wurde auf der verkürzten Betonwand eine massive Glaswand errichtet. Die Zugänge und Zufahrten zu den Strandabschnitten werden in den Herbst- und Wintermonaten mit mobilen Dammbalkenverschlüssen gesichert. Die Bauarbeiten finden in der Zeit von Oktober bis April statt, damit der Tourismusbetrieb in den Sommermonaten nicht gestört wird.

Das Land Schleswig-Holstein förderte die Maßnahme aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft (2007–2013) und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Beim Bau der Deichanlage mussten die örtlichen Gegebenheiten sowie die touristischen Anforderungen berücksichtigt werden.

Bau des neuen Schlepperhafens in Bremerhaven
 

2010 begann der Bau des neuen Schlepperhafens in Bremerhaven. Seit Februar 2011 laufen die Bauarbeiten am Nordende von CT 4 Bremerhaven, am spitzen Ende der Stromkaje. Ausreichend Wassertiefe mit einem Pflichtmaß von 10 Metern unter Normalnull muss hergestellt werden, eine Schutzwand an der Nordseite soll die Schlepper zukünftig vor zu hohem Wellengang bewahren.

Die erforderlichen Ramm- und Stahlbauarbeiten werden von einem Arbeitsponton ausgeführt. Eine besondere Herausforderung bilden dabei die starken Strömungen bei Tidewechsel und das Kielwasser von ein- und auslaufenden Frachtern.

Eine Merlo Roto Teleskopmaschine aus dem HKL MIETPARK ist hier für das Bauunternehmen F+Z Bau/Bilfinger Berger aktiv. Der Merlo mit Stapeleinrichtung leistet diverse Verladearbeiten von Werkzeugen und Material. Mit seiner schwenkbaren Arbeitsbühne ist er hierfür prädestiniert – er kann diese Arbeiten auch optimal in der Höhe ausführen.

Bauherr ist die Stadtgemeinde Bremen, vertreten durch die Bremenports GmbH & Co. KG. Das Kostenvolumen für den Neubau beträgt rund 1,6 Millionen Euro.

Merlo Roto Teleskopmaschinen bauen am neuen Schlepperhafen in Bremerhaven mit.

Merlo Roto Teleskopmaschinen bauen am neuen Schlepperhafen in Bremerhaven mit.

Kompaktbagger von Yanmar beim Promenadenbau in Timmendorf.

Kompaktbagger von Yanmar beim Promenadenbau in Timmendorf.

Info| Weserschleuse Minden

  • Bauzeit: Frühjahr 2010 bis Sommer 2013
  • Lage: im Wasserstraßenkreuz Minden Verbindungskanal Nord
  • VKN km 0,500
  • Bauweise: Sparschleuse mit drei Sparbecken
  • Wasserersparnis: ca. 60 %
  • Hydraulisches System: Grundlauf
  • Obertor: Drehsegmenttor
  • Untertor: Stemmtor
  • Betriebsverschlüsse: Segmentschütze

Hauptabmessungen

  • Nutzlänge der Schleusenkammer: 139,00 m
  • Breite der Schleusenkammer: 12,50 m
  • Hubhöhe: 13,30 m
  • Drempeltiefe: 4,00 m
  • Bauwerkshöhe von der Sohle bis zur Kammerplanie: 23,80 m

Info| Deichverstärkung

Deichverstärkung vor Oldenburger-Graben-Niederung

  • Erdmassen und Baustoffe für die gesamte Baumaßnahmen
  • Bodenbewegung: 255.000 m3Spundwandbau: 700 to
  • Wege- und Fahrbahnen: 45.000 m3
  • Deckwerksflächen: 48.000 m3

 

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