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Der große Vermieter

Kampfmittelsuche mitten in Bremen

Speziell ausgestattete Bagger von HKL übernehmen die Tiefensondierung

Hamburg, 9. März 2015 – Für den geplanten Neubau von zwei siebenstöckigen Geschäftshäusern musste der Platz direkt vor dem Bremer Hauptbahnhof nach Kampfmittelrückständen untersucht werden. Hierbei setzte die KMB Kampfmittelbergung GmbH (KMB) auf die langjährige Erfahrung und Maschinenkompetenz von HKL. Ein 24-Tonnen-Raupenbagger von HKL wurde mit spezieller Ausstattung auf den explosiven Einsatz im Januar 2015 vorbereitet.

Ein 24-Tonnen-Raupenbagger von HKL bei der Tiefensondierung auf dem Bremer Bahnhofsvorplatz
Ein 24-Tonnen-Raupenbagger von HKL bei der Tiefensondierung auf dem Bremer Bahnhofsvorplatz

Maschinen für Kampfmittelbergungen müssen besondere Anforderungen erfüllen und durch Panzerglas gegen mögliche Explosionen gesichert werden. So auch der in Bremen eingesetzte Bagger aus dem HKL MIETPARK. Die schnelle Umrüstbarkeit der Maschinen ist ein weiteres Kriterium, das erfüllt werden sollte. Darum verfügte der Bagger über einen Schnellwechsler, der die einfache Montage verschiedener Anbaugeräte ermöglichte. Die KMB konnte damit ihren für die Bohrlöcher verwendeten Schneckenbohrer problemlos und in kürzester Zeit anbringen.

Der Bagger von HKL übernahm die punktuellen Bohrungen zur Tiefensondierung. Für diese Methode wurde zunächst das 5.600 Quadratmeter große Baugelände in Planquadrate eingeteilt. Danach führte der Bagger in jedem einzelnen Planquadrat gezielte Bohrungen in bis zu sechs Metern Tiefe durch. Die entstandenen Bohrlöcher wurden mit Kunststoffrohren gesichert. Anschließend maß die KMB mithilfe einer Sonde ferromagnetische Körper als Abweichung zum Erdmagnetfeld, um Kampfmittel im Boden aufzuspüren. Neben dem Raupenbagger kam weiteres Gerät von HKL zum Einsatz, darunter ein geräumiger Bauwagen.

Rauno Conrad ist Betriebsleiter im HKL Center in BremenRauno Conrad, Betriebsleiter HKL Center in Bremen, sagt: „Wir verfügen über speziell ausgestattete Maschinen und langjährige Erfahrung in diesem Bereich. Das macht uns zu idealen Partnern für Kampfmittelbergungsunternehmen. Mit unserem dichten Niederlassungsnetz können wir Einsätze jederzeit und an jedem Ort bundesweit unterstützen.“

Jens Wandkowski, Truppführer KMB Kampfmittelbergung GmbH Bremen, führt aus: „Wichtig für uns sind die richtige Ausstattung mit Panzerglas sowie die problemlose Umrüstbarkeit der Bagger. Beides bieten die Maschinen von HKL. Mit ihnen können wir schnell, präzise und vor allem sicher arbeiten – das hat bei solchen Einsätzen absolute Priorität.“

Weiterführende Informationen

Die Bergung von Kampfmitteln umfasst weit mehr als nur das Entschärfen von Bombenblindgängern. Kampfmittelräumdienste ermitteln die betroffenen Gebiete aufgrund historischer Unterlagen und Aufzeichnungen über Kampfhandlungen. Bei besonderer Gefährdung werden komplexe Räumpläne erstellt, die auch die Tiefenlage nicht detonierter oder detonationsgefährdeter Waffen beziehungsweise Waffenteile berücksichtigen, ebenso die Boden- und Geländebeschaffenheit. Zu finden sind solche Gefahrengebiete deutschlandweit. HKL unterstützt die Spezialisten der Kampfmittelräumdienste bundesweit seit vielen Jahren mit Know-how und speziell ausgerüsteten Maschinen.

 

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